Přemysl Krajčovič: Nach 18 Jahren in der Softwareentwicklung weiß ich genau, was ich von den Menschen im Team erwarte

Ein Interview mit Přemysl Krajčovič, CTO von Devcity, über die größten Projekte, den öffentlichen Sektor und den Aufbau starker Senior-Teams.
Auf das Gespräch mit Přemysl Krajčovič, CTO von Devcity, haben wir uns gleich aus zwei Gründen gefreut. In seiner Rolle verantwortet er die größten Projekte des Unternehmens und ist zugleich für die technologische Entwicklung der Firma zuständig.
Hallo Přema, du bist seit drei Jahren im Unternehmen. Zu Devcity bist du von NOTINO gekommen, wo du die Entwicklung geleitet hast. Was hat dich dazu bewogen, gerade zu Devcity zu wechseln?
Devcity stand für mich für ein hochprofessionelles Software-House ohne die Last eines Konzerns. Genau das hat mich angesprochen. In den letzten Jahren ist es uns gelungen, ein wirklich starkes Team aus erfahrenen Menschen aufzubauen.
Bei Devcity verantwortest du die größten Kundenprojekte. Gibt es einen Projekttyp, der dir am meisten Freude macht?
Ich habe keine einzelne Präferenz. Auf der einen Seite arbeiten wir mit einem großen E-Commerce-Kunden zusammen, dessen Services praktisch jeder kennt. Es ist großartig, an Systemen mitzuentwickeln, die Millionen von Menschen nutzen.
Auf der anderen Seite mag ich auch Projekte, in denen wir moderne Architekturen entwerfen und Kunden bei der Einführung neuer Technologien unterstützen.
Am wichtigsten ist aber immer, eine funktionierende Lösung zu liefern.
Du hast langjährige Erfahrung aus großen Konzernen. Worin siehst du den Hauptvorteil von Devcity?
Große Unternehmen profitieren von ihrer Größe. Sie können sich riesige Projekte leisten. Ein mittelgroßes Unternehmen wie Devcity muss seine Leistungsfähigkeit auf erfahrenen Menschen aufbauen.
Genau das ist uns gelungen. Heute haben wir ein starkes Team aus Senior-Spezialisten und ich bin überzeugt, dass wir bereit sind, auch die größten Projekte umzusetzen.
Der öffentliche Sektor ist heute ein großes Thema. Möchte sich Devcity diesem Bereich stärker widmen?
Ja. Wir arbeiten bereits mit bedeutenden privaten Unternehmen und Institutionen der öffentlichen Verwaltung zusammen, zum Beispiel mit dem Tschechischen Statistischen Amt.
Das größte Problem bei öffentlichen Ausschreibungen ist jedoch häufig nicht die Technologie selbst. Es ist die Art der Ausschreibung. Der öffentliche Sektor beschreibt meist eine konkrete Lösung statt des eigentlichen Problems, das gelöst werden soll.
Im privaten Sektor suchen Kunden nach einer funktionierenden Lösung. Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz.
Wäre Devcity zum Beispiel in der Lage, die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens umzusetzen?
Ganz klar ja.
In achtzehn Jahren in der Softwareentwicklung sind hunderte Entwicklerinnen und Entwickler, Architektinnen und Architekten sowie technische Spezialistinnen und Spezialisten durch meine Hände gegangen. Ich weiß genau, welche Menschen ich in einem Team brauche und wie man ein solches Team aufbaut.
Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass wir die Erfahrung, das Know-how und die Kapazitäten haben, auch sehr umfangreiche Projekte zu realisieren.

